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Juni 2020

Juli

Finanzziele setzen

Tipps, wie sie sich konkrete Finanzziele setzen können

Sparen und Geld anlegen ist immer eine gute Idee. Sei es, um finanziell unabhängig zu werden, um sich kleinere und größere Wünsche zu erfüllen oder als zusätzliche Altersvorsorge. Doch nicht mit jeder Anlagestrategie lässt sich jeder Traum verwirklichen. Grob gesagt eignen sich Investments mit langer Laufzeit nicht für Ziele, die man möglichst schnell erreichen möchte, und kurzfristige Anlagen sind ungeeignet für Wünsche, die man sich später erfüllen möchte. Darum ist es für die richtige Wahl eines passenden Investments wichtig, dass Anlegerinnen sich konkrete Finanzziele setzen.

Wenn Sie sich nun fragen, wie Sie dabei vorgehen sollten, gibt Ihnen unsere Anleitung die Antwort, wie Sie in 6 Schritten zu Ihrem persönlichen Anlageziel gelangen.

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1. Schritt: Formulieren Sie konkrete Ziele

Jede von uns hat doch Träume und Wünsche. Wenn Sie diese Träume in konkrete Ziele umwandeln, werden Sie sie viel schneller erreichen und wahr werden lassen können. Ohne konkrete Ziele laufen Sie viel eher Gefahr, Geld spontan auszugeben, anstatt es zielgerichtet zu investieren.

Würdest du dich gerne ein paar Jahre vor dem üblichen Renteneintritt zur Ruhe setzen?
Wollen Sie vorrangig Ihre Kinder absichern und für deren Zukunft vorsorgen?
Wünschen Sie sich ein Eigenheim als Altersvorsorge oder als Kapitalanlage?

Ihr erster Schritt ist es also, Ihre Wünsche und Ziele aufzuschreiben, um sie sich besser vor Augen zu führen. Wenn Sie Ihre Ziele kennen und sie formuliert haben, werden sie viel konkreter und Sie haben mehr Inspiration, Ihre Finanzen bestmöglich zu organisieren.

2. Schritt: Erstellen Sie einen MaßnahmenPlan

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, welche Finanzziele Sie haben, ist der nächste Schritt zu planen, wie Sie sie erreichen können. Je früher Sie mit der Planung der erforderlichen Maßnahmen beginnen, desto besser. Aber was bedeutet das konkret?

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre finanzielle Ausgangslage und analysieren Sie die Ist-Situation:

  • Wie hoch sind Ihre monatlichen Einnahmen nach Abzug der Steuern?
  • Wie hoch sind Ihre laufenden Kosten?
  • Welche Ausgaben fallen unregelmäßig an?
  • Was wird oder könnte sich mittelfristig ändern, was langfristig?
  • Wie können Sie auf diese Änderungen reagieren?

Schreiben Sie sich konkrete Vorhaben auf. Zum Beispiel einmalige oder monatliche Investitionen, Sparpläne, Reduzierung der Ausgaben, usw. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, stehen Ihnen unsere Expertinnen mit Rat und Tat zur Seite.

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3. Schritt: VERFEINERN Sie Ihre Planung

Laufende Verbindlichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil in der Vermögensbilanz. Leider wird er gerne mal vergessen. Und das, obwohl Verbindlichkeiten sowohl die Vermögenshöhe, die Liquiditätssituation, als auch die Rendite der Vermögensanlagen beeinflussen.

Berücksichtigen Sie also bei der Bestandsaufnahme Ihrer Ist-Situation unbedingt auch Ihre Verbindlichkeiten.

Denken Sie sowohl an den erforderlichen Kapitaldienst, das sind deine Zins- und Tilgungszahlungen, als auch an die vertraglich festgelegten Rückzahlungen, damit sind etwa Sondertilgungen gemeint — sind sie vorgesehen, sinnvoll oder gewünscht?

Eine Kreditaufnahme kann bei Kapitalanlagen unter Umständen die erzielbare Rendite positiv beeinflussen. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass sich bei einer negativen Entwicklung die erzielte Rendite reduziert.

Die Gesamtausrichtung deines Vermögens sollten Sie immer unter Berücksichtigung aller Verbindlichkeiten im Einklang mit Ihrer persönlichen Risikoeinstellung vornehmen.

4. Schritt: Strategie geht vor Taktik

Im Zusammenhang mit Investitionen spricht man von strategischer Asset-Allokation einerseits und von taktischer Asset-Allokation andererseits. Mit Strategie ist dabei die Aufteilung des Vermögens nach Anlageklassen (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, etc.) gemeint, mit Taktik die Auswahl einzelner Titel bzw. Aktien und das Timing.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen immer wieder, dass die strategische Asset-Allokation, das heißt, die Ausrichtungsstrategie des Vermögens, die erzielte Rendite zu weit mehr als 80% beeinflusst.

Im Gegensatz dazu hat die sogenannte taktische Asset-Allokation, die Einzeltitelauswahl — investiere ich in Aktie A oder Aktie B? — also, sowie der Zeitpunkt, zu dem man sie kauft und verkauft, gerade einmal einen Einfluss von ca. 10 – 20% auf die Rendite.

Das heißt, die strategische Ausrichtung ist hauptverantwortlich für die künftige Wertentwicklung Ihres Vermögens.

Darum lohnt sich eine genaue Bestandsaufnahme der strategischen Ausrichtung Ihres Gesamtvermögens. Aufbauend darauf sollten Sie, unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Risikopräferenz, sowie von Liquiditäts- und Renditeaspekten, eine langfristige Vermögensstrategie erarbeiten.

FinMarie-Tipp

Bei anstehenden Investitionen und Änderungen der Vermögensstruktur (z.B. eine fällig werdende Lebensversicherung oder Erwerb einer Immobilie), sollten Sie immer darauf achten, dass die festgelegte, strategische Ausrichtung Ihres Vermögens erreicht bzw. beigehalten wird.

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5. Schritt: Ruhe bewahren!

Eine einfache Börsenregel lautet: „Kaufe wenn die Kurse niedrig sind, verkaufe wenn die Kurse hoch sind.“

Das ist oftmals leichter gesagt als getan. Keiner von uns besitzt eine Kristallkugel und kann die Kurse von Morgen vorhersagen.

In der Folge geschieht darum in der Realität häufig das Gegenteil: ein emotionaler Anlagefehler. Aus Angst verkaufen Anleger und Anlegerinnen bei fallenden Kursen vorschnell und kaufen bei steigenden Kursen, um nichts zu verpassen.

FinMarie-Tipp

Lassen Sie sich von der allgemeinen Hektik nicht anstecken. Überprüfen Sie sorgfältig, wann Sie kaufen und wann Sie verkaufen. Nur wer langfristig an den Kapitalmärkten investiert, kann auch langfristig an der Wertentwicklung der Märkte teilhaben.

Ein Blick auf die festgelegte, langfristige Vermögensstrategie kann Ihnen dabei helfen, emotionale Investitionsentscheidungen zu rationalisieren. Allerdings sollten Sie Liquiditäts- und Risikoüberlegungen stets mit berücksichtigen.

6. Schritt: Holen Sie sich Hilfe beim setzen Ihrer Finanzziele, planen und realisieren

Scheuen Sie sich nicht, Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen. Ganz egal, ob Sie nicht genügend Zeit haben oder es Ihnen schlichtweg an Erfahrung fehlt: Mit jemandem an Ihrer Seite, der Sie bei der finanziellen Planung unterstützt und jederzeit Ihr Bestes im Sinn hat, fällt es Ihnen leichter, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen und das optimalste Ergebnis für Sie selbst und Ihre Investitionen, Bankkonten und Ersparnisse zu erzielen.

FinMarie steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie Fragen zu den obigen Vorsätzen haben. Wir unterstützen Sie kompetent, transparent und zuverlässig bei allen Schritten und helfen Ihnen ganz individuell dabei, Finanzziele zu setzen, zu planen und erreichen zu können.

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