Wenn “Financial Wellbeing“ zum Buzzword wird – aber Frauen mehr brauchen

When ‘Financial Wellbeing’ Becomes a Buzzword – But Women Need More

Inhaltsverzeichnis

In den letzten zwölf Monaten – und besonders in den letzten Wochen und Monaten – ist “Financial Wellbeing“ plötzlich zum neuen Liebling von Studien, Panels und PowerPoint-Präsentationen geworden.

 

An sich ist das nicht falsch.
Wir begrüßen jeden Rückenwind für ein Thema, das viel zu lange ignoriert wurde.

 

Aber dahinter steckt etwas viel Ernsteres.

 

Als fin:marie-Gründerin und CEO Karolina diese Reise vor fast sieben Jahren begonnen hat, ist sie nicht morgens aufgewacht mit dem Gedanken: “Ich möchte unbedingt noch eine akademische Studie ins Regal stellen.“

 

Was sie wollte – für sich und für andere Frauen – war echte Veränderung:

 

  • weniger schlaflose Nächte wegen Geldsorgen
  • mehr Rücklagen und Investments, auch mit Bruchstellen im Lebenslauf
  • mehr Freiheit, bleiben oder gehen zu können: im Job, in einer Stadt, in einer Beziehung

Genau deshalb hat unser Team schon gearbeitet, während andere jetzt anfangen, über Financial Wellbeing zu sprechen, zu forschen und zu predigen.

 

Wir wussten schon viel – über Finanzen, über das Frau-sein in Europa (und ganz besonders in Deutschland), über die Gender Wealth Gap durch unsere Arbeit mit Mind the Gap.


Aber unser Reflex war nicht, uns auf eine Bühne zu stellen und Frauen das Problem zu erklären.

 

Unser Reflex war: ins Tun kommen.

 

Und genau das machen wir seitdem.


Schau genau hin: Wer erklärt dir hier „Financial Wellbeing“?

 

Immer wenn ein neues Trendwort auftaucht, lohnt es sich, ein paar ehrliche Fragen zu stellen:

 

  • Wer erklärt mir gerade „Financial Wellbeing“?
    Ist es wieder einmal eine Runde Männer im Anzug, die Frauen ihr eigenes Leben erklären?

  • Wie viel eigene Erfahrung, Kompetenz und echte Empathie ist da wirklich im Raum?
    Verstehen diese Menschen wirklich, was Care-Arbeit, Karrierepausen, Teilzeitfallen, Trennungen und ungleiche Bezahlung mit der finanziellen Gesundheit von Frauen machen?

  • Laufe ich Gefahr, wieder mansplained zu werden – nur eben mit raffinierteren Folien und schönerer Sprache?

Wir glauben: Du hast Besseres verdient.

Wir analysieren nicht nur das Leben von Frauen. Wir arbeiten mit echten Frauen – jeden Tag.


Während andere sehr genau die „Marktchance“ rund um unterversorgte Frauen und den kommenden Vermögensshift durchrechnen, hat unser Team bereits mit
4.000 Frauen gearbeitet – und es werden täglich mehr.

 

Nicht als abstrakte „Haushalte“, sondern als echte Menschen:

 

  • die 42-jährige Alleinerziehende, die ihr finanzielles Sicherheitsnetz neu aufbaut
  • die Führungskraft Anfang 50, die endlich für sich selbst investieren will – nicht nur für das Unternehmen
  • die Frau Mitte 30, die die Option haben möchte zu gehen – aus einem Job, einer Stadt oder einer Beziehung – ohne dass Geld der Gefängniswärter ist

Wir kennen nicht nur die Zahlen.


Wir kennen die Gefühle, die Scham, die Wut und die Hoffnung hinter den Zahlen.

 

Das ist unser „Moat“: Empathie + tiefe Finanz-Expertisenicht noch ein cleveres Framework oder ein Wohlfühl-Label in Pastell.

Es ist nicht nur eine „Chance für Finanzdienstleister“. Es ist ein kaputtes System.

In manchen aktuellen Reports wird die Situation fast zynisch als „Chance für Finanzdienstleister“ beschrieben.

 

Wir sehen das anders.

  • Dass so viele Frauen niedrigere Renten, weniger Vermögen und mehr finanziellen Stress haben, ist nicht zuerst eine „Business Opportunity“.
  • Es ist vor allem ein systemisches Versagen – und dann, ja, ein Auftrag an diejenigen, die bereit sind, die echte Arbeit zu machen.

Wir entscheiden uns bewusst dafür, zu diesen Pionier:innen zu gehören.

 

Finanzielle Freiheit heißt auch: Du definierst, was sie für dich bedeutet.

 

Für uns hat Financial Health nichts mit Yachten, Statussymbolen oder fremden Erfolgsidealen zu tun.

 

Es geht um:

  • besser schlafen zu können – gerade in herausfordernden Zeiten
  • die Option zu haben, nein zu sagen – zu einem Job, einem Projekt, einer Beziehung
  • Menschen und Themen unterstützen zu können, die dir wichtig sind
  • dich mit deinen eigenen Zahlen zu Hause zu fühlen

Wir helfen dir, dich um die Zahlen zu kümmern, die wirklich zählen: die auf deinen Konten – und in deinen Entscheidungsfreiheiten.

 

Nicht nur um die, die in glänzenden Branchen-Reports gut aussehen.

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