Safe Space für Frauen beim Thema Financial Education? Ja, den brauchen wir – und zwar jetzt.
“Warum ist das Fin:Fit-Programm eigentlich nur für Frauen – können Männer nicht auch mitmachen?”
Gute Frage, kurze Antwort: Ja, könnten sie, aber dann fehlt Euch der Effekt – wenn Ihr wirklich für mehr Frauen in der Leadership Pipeline sorgen wollt.
Seid Ihr dafür zuständig, mehr Diversity ins Unternehmen zu bringen, und fragt Euch gleichzeitig, warum Eure Young Female Talents irgendwo auf dem Weg nach oben verschwinden?
Good News: Es gibt etwas, das erwiesenermaßen wirkt – und das ist ein Safe Space für Frauen. Weil das genau der Raum ist, in dem Bildung nachweislich am tiefsten für Frauen wirkt.
Und damit der richtige Hebel, um Frauen in Eurem Unternehmen wirklich nach oben zu bringen. SAP, Siemens und PayPal vertrauen z.B. deshalb schon unserem Fin:Fit-Programm.
Also, warum ohne Männer? Weil Frauen in gemischten Settings nachweislich weniger fragen – nicht weil die Fragen fehlen, sondern weil der soziale Kontext sie filtert. Im Frauen-only-Setting fällt dieser Filter weg: Tiefere Auseinandersetzung, mehr Aha-Momente, plus schnellerer Transfer in den Alltag. Und das ist methodisch.
Worauf ich hinaus will:
“We don’t lack female talent. We lose them in the pipeline.”
Es gibt nicht weniger Frauen in Führungspositionen, weil wir’s nicht drauf hätten. Wir haben kein Talent-Problem. Wir verlieren Frauen auf dem Weg nach oben.
Finanzkompetenz als Leadership Proxy Skill
Mitarbeiterinnen, die finanziell sicher und selbstbewusst sind, sind fokussierter, entscheidungsstärker – und sie bleiben länger. Wer schon mal eine Top-Kraft verloren hat, weiß: Die Besten gehen zuerst.
Es ist erwiesen, dass sich mehr Frauen in der Leadership wirklich gut für Firmen auszahlen. Weil Frauen eben oft ein anderes Auge für Business haben als Männer.
McKinsey und Harvard Business Review belegen seit Jahren: Unternehmen mit mehr Frauen in Führungspositionen erzielen messbar bessere Geschäftsergebnisse – ein klares Performance-Argument.
Was dahintersteckt – und warum das methodisch solide ist – erkläre ich Dir jetzt.
Weniger Frauen in Führungspositionen? Das eigentliche Problem kommt früher, als wir denken
Behalten wir noch mal das im Hinterkopf:
Wir haben kein Talent-Problem. Wir haben ein Pipeline-Problem auf der Karriereleiter von uns Frauen.
Und diese Pipeline leert sich nicht oben – sie reduziert sich schon lange bevor eine Frau überhaupt für eine Führungsrolle in Betracht gezogen wird.
Schau Dir das mal an: Wenn man 10 Frauen fragt, ob sie sich für eine neue Herausforderung, ein Projekt, eine Führungsrolle bereit fühlen, sagen typischerweise 2 von 10 Ja.
Und naja, das ist jetzt nicht so überraschend: Bei Männern sind es 6 bis 8 von 10. Gleiche Fähigkeiten, aber eine völlig andere Selbsteinschätzung.
Das hat einen Namen: frühe Selbstselektion. Was da passiert, müssen wir verstehen, damit wir alle erfolgreich mit ins Boot holen können.
“Ja, natürlich kann ich ein Team von 20 Leuten leiten und mit wichtigen Klient:innen verhandeln” – diese Sätze hört man von Frauen eher, wenn sie sich WIRKLICH bereit fühlen. Männer tendieren eher dazu, “Ja” zu sagen, um bereit zu WERDEN.
Und genau das sehen wir auch beim Thema Geld, bzw. ob man sich darin fit fühlt – auf eine Art, die die meisten noch nicht auf dem Schirm haben – dazu gleich.
Klar, das Ziel ist es, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, aber dazu muss ich noch eines loswerden: Mehr Frauen in Führung bedeutet nicht weniger Platz für andere.
Es bedeutet bessere Entscheidungen, stärkere Teams – und ein Unternehmen, das langfristig wettbewerbsfähiger ist. Wie das mit Fin:Fit funktionieren kann, erkläre ich in den nächsten Absätzen.
Was Fin:Fit wirklich ist: Ein Leadership-Training
Erst mal, um Missverständnisse zu vermeiden: Fin:Fit ist kein Finanzworkshop, sondern Fin:Fit ist Leadership Training – mit Finanzen als Einstiegspunkt.
Und warum denke ich, dass das Thema Geld hier der Schlüssel ist? Weil finanzielle Entscheidungen exakt dieselben Skills trainieren, die Führung braucht:
- Strategisches Denken
- Risikoabwägung
- Langfristige Perspektive
- Entscheidungsfähigkeit unter Unsicherheit
- Verantwortung für das eigene Handeln
Was oft dabei unter den Tisch fällt: Frauen bauen diese Skills eher in einem Kontext auf, der sich nicht nach diesem “Ich muss die kompetenteste Führungskraft im Unternehmen sein” anfühlt.
Nein, die Herangehensweise ist da doch oft eher: “Ich KÜMMERE mich endlich um mein Geld.”
Und that’s it: Genau das öffnet die Tür. Und diese Haltung ist richtig gut, wenn’s ums Geld geht bzw. kann sogar ein klarer Vorteil sein – für alle Beteiligten!
Wenn Frauen wirklich gut gelernt haben, Zahlen zu lesen und zu verstehen, Renditen einzuschätzen und langfristig zu denken, dann gilt das nicht nur für zu Hause.
Nein, wenn der Prozess verinnerlicht wird, dann kann sich auch schon mal das komplette Mindset transformieren – in diesem Fall auch das Money Mindset –, also welche Glaubenssätze über Geld abgespeichert wurden.
Und das wirkt sich dann natürlich nicht nur aufs Privatleben aus, sondern wir bringen das auch mit ins Büro.
Genau das:
Wenn wir ein Budget im Meeting für das nächste anstehende Projekt kalkulieren – dann schweigt Deine Kollegin Lisa vielleicht nicht mehr, wenn jemand die Zahlen auf den Tisch packt, sondern stellt direkt die Fragen, die eigentlich alle stellen sollten:
“Haben wir den ROI für diese Maßnahme eigentlich durchgerechnet? Wir investieren 50.000 Euro in Social Ads – aber haben wir uns angeschaut, was das pro gewonnenem Kunden faktisch bedeutet?”
Oder, wenn wir im Team über Verantwortung und Wachstum sprechen – wenn wir mitbekommen, dass ein Key Account mitten im Quartal wegbricht: Jemand muss die Situation übernehmen, den Kunden halten und intern auch mit hochgradigen Führungskräften kommunizieren.
Früher hätte Julia gewartet, bis sie gefragt wird. Nach Fin:Fit ist Julia die, die in das Meeting geht und sagt: “Ich kümmere mich darum und ich bin richtig motiviert.” Weil sie beim Thema Geld auch gelernt hat, dass Abwarten in unsicheren Situationen mit die teuerste Entscheidung ist – ja, ob an der Börse oder im auf der Arbeit.
Das ist kein simpler Benefit fürs Wellbeing, der bei “Was wir dir bieten“ in der Stellenausschreibung bei LinkedIn steht.
Nein, wie Du vielleicht schon spürst – richtig gute finanzielle Bildung kann echtes Selbstvertrauen in allen Lebenslagen generieren und sowas fühlt sich nicht nur richtig gut für Deine Mitarbeiterinnen an – das ist auch Infrastruktur für Deine Leadership Pipeline.
Warum der Safe Space die methodische Grundlage des Programms ist
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der in der Praxis den größten Unterschied macht – und der für HR-Verantwortliche oft der erklärungsbedürftigste ist: Warum funktioniert das nur unter Frauen?
Es geht hier auch nicht um Ausgrenzungen, sondern eher um ein Umdenken.
Die Antwort ist nicht ideologisch, sondern methodisch. Und das brauchen wir meiner Meinung nach, wenn Lehre für uns Frauen gut funktionieren soll – nämlich die Möglichkeit, lückenlos zu lernen.
Machen wir zum Safe Space ein kleines Gedankenexperiment:
Eine Deiner Mitarbeiter:innen nimmt an einem Finanzworkshop teil – super Materialien, gut organisiert, gemischtes Team. Sie sitzt neben Markus, einem Kollegen, mit dem sie sich jeden Mittwoch zum Lunch verabredet ist.
Dann hat sie eine Frage – eine wirklich wichtige Frage, zu einem wichtigen Begriff, den sie von Grund auf verstehen will: “Was bedeutet, eigentlich ganz einfach erklärt, wenn da beim Fond steht ‘thesaurierend’ und würde das zu mir und meinem Profil passen?”
Sie öffnet den Mund – und hält inne und guckt zu Markus hinüber. Nicht weil Markus irgendetwas Falsches gesagt hat. Sondern weil sie in dem Moment denkt: “Was, wenn das naiv klingt? Markus kennt sich doch aus…” Sie sagt: “Ach nee, hat sich erledigt.”
Dann hat der Workshop geendet – und ja, sie hat mitgeschrieben, genickt, mitgemacht. Und ja, dann vergisst sie es und weiß immer noch nicht, ob jetzt eine thesaurierende Anlage zu ihr passt, geschweige denn, was das eigentlich genau ist. Die anfängliche Motivation ist dann auch ein bisschen “Dahin”.
Ja… das ist jetzt schade, oder?
Markus macht natürlich nichts falsch, darum geht’s ja auch nicht. Es geht hier einfach nur um Zahlen und Fakten, die zeigen, was Frauen brauchen, um sich erfolgreich neues Wissen anzueignen. Die Daten kommen gleich.
Also, das ist kein Einzelfall. In meinen Workshops und Coachings mit über 4.000 Frauen seit 2018 ist das der Satz, den ich am häufigsten höre: “Ich hab mich nicht getraut zu fragen.” Und ja – das hab ich dokumentiert.
Warum brauchen wir einen Raum ohne Männer?
Eine Studie der Universität Cambridge, die fast 250 Seminare in 10 Ländern ausgewertet hat, zeigt: Frauen stellen in gemischten Gruppen zweieinhalb Mal seltener Fragen als Männer – bei gleichem Geschlechterverhältnis im Raum. Und es reicht, dass ein Mann die erste Frage stellt: Danach sinkt der Frauenanteil bei den Folgefragen um weitere 6 Prozent.

Warum ist der Safe Space methodische Grundlage? Ganz einfach, weil ein Mann im Programm die Atmosphäre verändert und wir für alle Seiten die bestmöglichsten Lernergebnisse erzielen wollen.
Unser Fin:Fit-Programm lebt vom offenen Dialog im Safe Space.
Bei uns müssen Frauen z.B. die negativen finanziellen Auswirkungen der Mutterschaft nicht erst diskutieren “ist das wirklich so wild etc”. Und das ist doch genau das, was in “gemischten Räumen” passiert (wenn Du Zweifel hast, schau gerne mal in einem Kommentarstream dazu auf Linkedin).
Und ehrlich: All Eure Mitarbeiter sind gut bezahlte Menschen – da brauchen wir nicht unsere gemeinsame kostbare Zeit daran zu verschwenden, faktisch Bewiesenes und vor allem: Individuell Erlebtes (!) noch wieder runterreden zu lassen oder zu diskutieren. Wir bei fin:marie sind da, um die Situation konstruktiv gemeinsam mit den Betroffenen – Frauen nämlich – anzugehen und abzumildern.
Wir wissen, wie all das, einschließlich der angenehm langweiligen Normalität, auf eine finanziell gesunde Weise bewältigt werden kann. Wir wissen auch und erkennen an, wie emotional belastend es ist, sich finanziell unsicher oder gar gefährdet zu fühlen. Wir helfen dabei, dies zu lösen – und im besten Fall – gar nicht erst dorthin zu gelangen.
Bitte nicht falsch verstehen – ich will nicht, dass Männer keine finanzielle Bildung mehr bekommen oder sie für diese strukturelle Dynamik kritisieren – nur eines auf den Punkt bringen:
Der Safe Space bei Fin:Fit ist deshalb keine Wohlfühlmaßnahme. Er ist die methodische Voraussetzung dafür, dass effektives Lernen, Verhaltensänderung, der Erwerb von führungsrelevanten Skills wie A,B, C) stattfinden kann – und damit für den ROI der Maßnahme. Nur wer wirklich fragt, lernt, kommt ins Handeln und bringt Veränderungen für sich selbst mit und ja dann auch für Dein Unternehmen.
Und naja, denken wir mal langfristig: Führungspersönlichkeiten, die ich kenne, zeichnen oft eines aus: Sie bauen aktiv an der nächsten Generation. Fin:Fit ist ein Instrument dafür.
Hillary Clinton hat schon lange gewusst, wie effizient Safe Spaces für Frauen sind
Ein berühmtes Beispiel dafür, dass Safe Space funktioniert: Hillary Clinton – ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin – hat sich bewusst am Wellesley College eingeschrieben, einer reinen Frauenuniversität. Madeleine Albright auch, übrigens.
Was Absolventinnen solcher Colleges immer wieder berichten: Die Kommunikation dort war anders… offener. Ja, da haben sie einfach die Fragen gestellt, ob die ungeschickt rüberkamen oder nicht… ohne falsche Zurückhaltung. Weil niemand im Raum war, dem sie gleichzeitig hätten performen müssen, oder vor dem ihnen etwas peinlich gewesen wäre.
Das Prinzip ist dasselbe, ob es um ein Uni-Seminar oder ein Leadership-Programm geht: Sobald ein geschützter Raum entsteht – ein Raum, in dem Frauen nicht gleichzeitig lernen und einen bestimmten Eindruck hinterlassen müssen – entsteht echter Fortschritt, wie bei Euch in der Organisation.
Was die Forschung dazu sagt – und was das für Dein Unternehmen bedeutet
Finanzielle Unsicherheit ist laut PwC Employee Financial Wellness Survey die häufigste Ursache für mangelnde Konzentration und Produktivitätseinbußen am Arbeitsplatz. 42% der finanziell gestressten Mitarbeiter:innen geben an, bei der Arbeit durch persönliche Finanzsorgen abgelenkt zu sein.
Quiet Quitting ist selten eine Frage der Einstellung. Meistens ist es eine Frage der kognitiven Last. Wer im Hinterkopf mit Geldsorgen kämpft, hat schlicht weniger Kapazität für Initiative, Kreativität und Engagement. Das sieht man nicht im Meeting – aber man sieht es in den Ergebnissen. Denn kognitive Kapazität, die für Sorgen verbraucht wird, fehlt für Führung.
Dazu kommt: Eine Mitarbeiterin zu ersetzen kostet das 6- bis 9-fache ihres Monatsgehalts – also 360.000- 540.000 Euro, die man hätte anders hätte nutzen können.
Wer in die finanzielle Gesundheit seiner Mitarbeiter*innen investiert, investiert damit auch in ihre Klarheit, ihre Loyalität – und in die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Hand heben, wenn es darauf ankommt.
Dass das in der Praxis funktioniert, wissen Unternehmen, die diesen Schritt bereits gemacht haben – da erinnere ich mich gerne an Fin:Fit mit dem PayPal:
„Der Workshop war sehr professionell vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet. Wir können die Zusammenarbeit mit fin:marie im Bereich der Personalentwicklung sehr empfehlen.” — Anna Fromme-Schön, PayPal
oder mit Ebay:
“Der Workshop, den Karolina für uns hielt, war fabelhaft. Ihr Workshop war sehr aufbauend, voller nützlicher Tipps und praktischem Wissen. Er hat uns viel Mut gemacht, uns “die Hände schmutzig zu machen”. Karolina hat eine großartige Art, uns bewußt zu machen, dass das Management unserer Finanzen bei Weitem nicht so kompliziert ist, wie es scheint, sowie, dass wir alle in der Lage sind, unsere finanzielle Zukunft in die Hand zu nehmen.” — Teilnehmerin von Ebay
Studien zeigen, Frauen können Geld richtig gut: Warum finanzielle Bildung ein echter Gewinn für Deine Organisation sein kann
Warum sehe ich finanzielle Bildung also so gewinnbringendes Thema für Deine Mitarbeiter*innen und ja, auch Euer Unternehmen?
Das Dunning-Kruger-Phänomen kennen viele aus dem Unternehmenskontext: Je weniger man weiß, desto sicherer fühlt man sich manchmal. Wer tief im Thema ist, zweifelt öfter – weil man merkt, wie viel es noch zu wissen gibt.
Das gilt direkt für Finanzentscheidungen: In über 54% der Paarbeziehungen trägt der Mann die Hauptverantwortung für Finanzen – auch wenn er sich damit nicht unbedingt besser auskennt.
Und jetzt der entscheidende Punkt: Frauen, die investieren, erzielen im Durchschnitt bessere Renditen als Männer. Rund 1,8 Prozentpunkte pro Jahr mehr – laut einer Studie der Warwick Business School.
Die Universität Mannheim hat 2025 gemeinsam mit Kollegen der University of Essex gezeigt: Als “typisch männlich” klassifizierte Portfolios erzielen im Durchschnitt 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte weniger Rendite pro Jahr.
Konkret: Wer 2025 ca. 100.000 Euro investiert, hat mit einem männlich geprägten Portfolio bis 2035 rund 7.000 Euro weniger auf dem Konto.
Nur 9% der Fondsmanager:innen sind weiblich – und sie verwalten gerade mal 3% des gesamten Fondsvermögens.

Und genauso kann man das auch im unternehmerischen Sinne denken. Also beim Thema Geld umdenken und Frauen mehr zutrauen, denn sehr wahrscheinlich schlummert da viel ungenutztes Potential in Deinen Mitarbeiter*innen – das man durch z.B. unser Fin:Fit-Programm vielleicht wecken könnte.
Auch, um im Gesamten Stück für Stück das Bild zum Bröckeln bringen, dass Frauen weniger gut mit Geld, Investitionen und Kapital umgehen können als Männer.
Denn ja, ganz pragmatisch: Unternehmen, die jetzt in Female Financial Health investieren, sichern sich einen Recruiting- und Retention-Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
Fazit: Was Financial Health für uns Frauen und Euch im Unternehmen wirklich bedeutet
Also auf unserem Fin:Fit-Flyer steht ganz bewusst: “Financial health. not wellness.”
Was das konkret für Dein Unternehmen bedeutet, lässt sich eigentlich auf fünf Punkte herunterbrechen – und das sind nicht fünf “nice” Argumente, sondern fünf ernste Probleme, die Fin:Fit an der Wurzel angehen:
Schau Dir an, was in den meisten Organisationen gerade passiert: Fehlzeiten steigen, Motivation sinkt – oft unbemerkt, weil der Zusammenhang mit finanziellem Stress nicht sichtbar ist. Top-Talente gehen – nicht immer wegen Gehalt, oft wegen fehlender Entwicklungsperspektive. Recruiting wird teurer, weil die Arbeitgebermarke nicht hält, was sie verspricht. DEI-Ziele werden verfehlt, weil die Pipeline nicht gefüllt wird.
Das sind keine abstrakten Probleme. Das sind Kostenpunkte – und sie hängen enger mit Financial Health zusammen, als es auf den ersten Blick scheint.
Fin:Fit geht diese fünf Punkte strukturell an:
1. löst es das Motivations- und Fehlzeitenproblem – Mitarbeiterinnen, die finanziell klarer sehen, kommen mit weniger Grundrauschen zur Arbeit und geben diese neue Energie ihrem Unternehmen zurück.
2. adressiert es Retention – wer in die Entwicklung seiner besten Frauen investiert, spart die Kosten, sie zu ersetzen.
3. stärkt es die Arbeitgebermarke – eine Organisation, die diesen Schritt geht, zieht Talent an, das sonst schwer zu gewinnen wäre.
4. wirkt es sich direkt auf die Geschäftsergebnisse aus – finanziell gesunde, sorgenfreie Mitarbeiterinnen sind nachweislich produktiver und treffen bessere Entscheidungen.
5. Es ist der konkreteste Beitrag zu echten DEI-Ergebnissen – nicht durch Quoten, sondern dadurch, dass Frauen sich selbst als Leadership-Material sehen und die Hand heben.
Was diese Art der betrieblichen Weiterbildung im “Safe Space” für die HR-Praxis bzw. Ihre Teilnehmerinnen bedeutet:
Keine blöden Fragen. Die gibt es bei uns schlicht nicht. Eine Teilnehmerin hat mir in einer Session gesagt – und ich vergesse das nie: “Ich frag das nur, weil ich weiß, dass das hier okay ist.” Das sagt alles über alle anderen Räume aus, in denen sie diese Frage nicht gestellt hatte.
Kein Vergleich, kein Druck. Wer hat mehr, wer ist weiter, wer klingt kompetenter – das interessiert hier nicht.
Kein Jargon, kein Verkaufsdruck. Klares Wissen, das direkt anwendbar ist – im Privaten und im Job.
Und am Ende: Mitarbeiter*innen, die wissen, wie sie mit ihrem Geld und mit Verantwortung umgehen – und diese Haltung sichtbar in Deine Organisation zurückbringen.
Und insgesamt:
Mehr Frauen, die die Hand heben und nachfragen, die in der Pipeline sind und ja – schließlich für mehr Diversität in Führungspositionen!
Das ist das Ziel. Und das ist der Grund, warum Fin:Fit ein Raum nur für Frauen ist.
Bereit, den nächsten Schritt zu machen?
Du fragst Dich, wie Fin:Fit konkret für Dein Team aussehen kann? Lass uns sprechen – in einem kurzen Erstgespräch.
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Quellen
- https://www.cam.ac.uk/research/news/women-much-less-likely-to-ask-questions-in-academic-seminars-than-men
- https://www.mckinsey.de/news/presse/2024-03-06-diversity-matters-even-more
- https://hbr.org/2025/05/how-women-in-leadership-can-shape-how-others-see-them
- https://www.pwc.com/us/en/services/consulting/business-transformation/library/employee-financial-wellness-survey.html
- https://www.appinio.com/de/pressemitteilungen/finanzbildung-studie
- Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi, Universität Mannheim / “A Man’s World? Consumption-based Investment in the Mutual Fund Industry”, 2025 – bwl.uni-mannheim.de
- https://www.experten.de/id/4937878/Finanzentscheidungen-in-Partnerschaften-Wer-hat-das-Sagen/
- https://idw-online.de/de/news757162
- https://www.verivox.de/geldanlage/nachrichten/tabuthema-finanzen-70-prozent-der-deutschen-sprechen-ungern-ueber-geld-1118759/
- https://www.linkedin.com/pulse/new-research-women-more-effective-than-men-all-leadership-kevin-kruse/
- https://hbr.org/2019/06/research-women-score-higher-than-men-in-most-leadership-skills